Finden Sie den Abschnitt, in dem Stefan seinen Trick mit dem Hut beschreibt, und lesen Sie ihn vor



3. Antworten Sie auf folgende Fragen:

1) Wie wollte Stefan auf Monika einen tiefen Eindruck machen?
2) Ist der Trick mit dem Hut Stefan gelungen? Warum (nicht)?

II. Hören Sie einen Radiobeitrag und beantworten Sie dann die Fragen.

Wie lernt man in einer Internetschule?

2. Welche Schüler können eine Internetschule besuchen?

Warum findet Elias die Internetschule gut?

III. Wollen wir über die Familie sprechen.

№ 13

I. 1. Lesen Sie den Text und berichten Sie kurz (2—3 Sätze), worum es in diesem Text geht.

Kein Fleisch, kein Fisch

Ein Leben ohne Fleisch, Fisch und Käse: Dass sie das wollte, wusste Insa Elitzke ganz plötzlich. „Das ging von einem Tag auf den anderen“, erzählt die 14-jährige Schülerin aus Sonnefeld (Bayern). „Beim Essen hat mir meine Schwester von der Arbeit ihrer Freundin Nadja erzählt“, sagt Insa. Nadia arbeitet bei der Tierrechtsorganisation Peta und ist Veganerin. Das hat Insa sehr gefallen: „Da hat es bei mir ‚klick‘ gemacht. Ich habe verstanden, dass Tiere Lebewesen sind und keine Produkte.“ Noch am gleichen Abend hat sie zu ihrer Mutter gesagt „Mama, ich will Veganerin1 werden. Was denkst du darüber?“ Die Reaktion ihrer Mutter war eine Überraschung für Insa: Sie hat den Plan sofort gut gefunden.

Seit diesem Tag vor zehn Monaten isst Insa kein Fleisch, keinen Fisch, keinen Käse und keine Eier. Auch Milch trinkt sie nicht mehr. Ob ihr etwas fehlt? „Nein“, sagt sie schnell, „außer Ziegenkäse2. Der hat mir immer so gut geschmeckt.“

Zu Hause gibt es jetzt immer Sachen, die eine vegane Basis haben. Zum Beispiel Kartoffelsuppe: Wenn ihre Mutter die kocht, kommt die Portion für Insa in einen Extra-Topf. Erst dann kommt Wurst oder Fleisch in die Suppe.

Ein Leben ohne Fleisch und Milch — das können sich viele Jugendliche nicht vorstellen. „Meine Freunde finden es ziemlich extrem, dass ich Veganerin bin“, sagt Insa. „Sie wollen mir einfach nicht glauben, dass mir nichts fehlt.“ Insa diskutiert mit ihren Freunden. Sie erklärt ihnen, dass es möglich ist, auch als Jugendliche Veganerin zu sein. Insa hat im Internet einen Plan für eine gesunde vegane Ernährung gefunden. „Den knall ich jetzt jedem vor die Nase, der mir Fragen stellt.“

Auf Diskussionen hat David Stock keine Lust mehr. „Ich sage dazu nichts mehr“, sagt der 19-jährge Schüler aus Osnabrück (Niedersachsen). „Viele meiner Freunde wollen es einfach nicht verstehen.“ Seit er acht Jahre alt war, ist David Vegetarier3. Er isst kein Fleisch und keinen Fisch. Aber er trinkt Milch, isst Käse und Eier. Davids Mutter ist seit vielen Jahren Vegetarierin. Mit ihr hat er schon als Kind über das Fleischessen gesprochen. “Als Kind habe ich es einfach schlimm gefunden, dass Tiere sterben müssen“, sagt er. Heute ernährt sich Davids ganze Familie vegetarisch, auch sein Vater und seine drei Geschwister.

1 der Veganer — веган

2 der Ziegenkäse — козий сыр

3 der Vegetarier — вегетарианец

2. Finden Sie den Abschnitt, wo Insa erklärt, warum sie kein Fleisch isst, und lesen Sie ihn vor.

3. Antworten Sie auf folgende Fragen:

Wie finden Insas Freunde, dass sie Veganerin ist?

Warum ist David Vegetarier geworden?

II. Hören Sie das Gespräch mit Conny und beantworten Sie dann die Fragen.

Wo lebt Conny?

Gibt es viele Freizeitangebote in Connys Heimatort?

Wohin fahren Conny und ihr Freund manchmal mit dem Auto?

III. Wollen wir über Wissenschaft und Technik sprechen.

№ 14

I. 1. Lesen Sie den Text und berichten Sie kurz (2—3 Sätze), worum es in diesem Text geht.

Freund und Helfer

Für viele Menschen gehört ein Hund einfach zum Leben dazu — als Spielkamerad, Begleiter auf Spaziergängen oder einziger Freund. Er bewacht das Haus, dient bei der Polizei, hilft, verschüttete1 Menschen aufzuspüren2. Und er ermöglicht denjenigen, die nicht sehen können, mobil zu bleiben. So zum Beispiel der 65-jährigen Bettina Möller, die durch einen Unfall erblindet3 ist. In ihrer Wohnung findet sie sich zurecht, weiß den Weg zum Herd, zum Radio, ins Bad. Anders in der Welt draußen. Da geht nichts ohne fremde Hilfe — oder ohne ihren Blindenhund Moritz. Möchte Bettina Möller zum Bäcker, Arzt oder sonst wohin, streift sie Moritz eine spezielle Leinen-Konstruktion über und kommandiert: “Moritz los, wir müssen zur Gymnastik.” Und Moritz geht zielstrebig los, unbeeindruckt von den Ablenkungen der Straße. Bettina Möller vertraut sich ganz und gar seiner Führung an.

Nur 1.500 der 150.000 Blinden in Deutschland meistern ihr Leben mit Hilfe eines Blindenhundes. Für diese geringe Anzahl gibt es verschiedene Gründe — nicht jeder Mensch mag Hunde. Ebenso kann es Widerstand in der Familie geben, Probleme mit dem Vermieter, den Nachbarn oder dem Platz. Wer sich aber einmal für einen Blindenhund entschieden hat, wird nie mehr auf ihn verzichten wollen — nicht auf die Freiheit, die er schafft und nicht auf seine Wärme und Anhänglichkeit.

So genannte Blindenführhundschulen suchen bald nach der Geburt potenziell fähige Hunde aus, die sich in Pflegefamilien ein Jahr lang an das Zusammenleben mit Menschen gewöhnen. Nur aufmerksame, konzentrierte Junghunde, die zugleich gutmütig und geduldig sind, kommen letztlich in Frage.

In sechs bis neun Monaten erlernt der Hund das Befolgen von Befehlen und arbeitet mit dem “künstlichen Menschen”, das den lebenden Menschen simuliert. Nach dieser Grundausbildung kommen der Blindenhund und sein späteres Herrchen oder Frauchen zusammen, um sich aneinander zu gewöhnen. Zwei Wochen verbringen sie unter der Anleitung eines Trainers Tag und Nacht miteinander, erst in der Hundeschule, dann in der Wohnung des Blinden. Sind sie ein Team geworden, wird eine Prüfung abgelegt, bei der sie drei Stunden lang durch den Heimatort des Blinden gehen müssen.

1verschüttete Menschen — люди, которых засыпало обломками при обрушении дома, землетрясении

2aufzuspüren — отыскивать

3erblinden — ослепнуть

4sich zurechtfinden — ориентироваться


Дата добавления: 2018-04-04; просмотров: 855; Мы поможем в написании вашей работы!

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